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Bericht: Konzert mit Oscar D’Leon am 17.07.2014 im Bayerischen Hof München

140717_Oscar_de_Leon_Munich_DSC_0150Wer kann es sich schon erlauben mit seinem vielleicht größten Hit ein Konzert zu eröffnen? Oscar D’Leon startete an diesem Abend mit „Llorarás“, einem der Salsaklassiker schlechthin. Seine letzten beiden Auftritte fanden in anderen Räumlichkeiten statt und so erschien es fast konsequent, dass er nun zum diesjährigen Jazzsommer im Festsaal des Bayerischen Hofs als Hauptvertreter die dieser Veranstaltung regelmäßig und traditionell eingeräumte Latinfahne hochhalten durfte. Es ist eine Rolle, die ihm vor vielen Jahren am selben Ort schon mal zuteil geworden war. Umso mehr durfte man gespannt sein, wie der große „Altmeister“ nach diesem Intro den weiteren Verlauf des Abends gestalten würde. Nun, er tat es mit Bravour. In einem Alter, in dem fast jeder seinen Ruhestand genießt, eilte D’Leon agil und mit guter Intonation durch eine geraume Anzahl von Krachern. Ohne Mühe kann er es sich leisten aus einem großen Fundus einen Abend zu gestalten und zu variieren. Er legte den Schwerpunkt auf ganz unterschiedliche traditionelle Latinrhythmen und beschränkte sich dabei nicht nur auf sein ureigenes Repertoire.

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Suénala – Brüning von Alten’s Cuban Sunrise Orchestra

P1090110bDer in München ansässige Musiker, Komponist und Arrangeur Brüning von Alten, im Jazz ebenso versiert wie in den afrocubanischen Batá Rhythmen, legt hier mit seinem Cuban Sunrise Orchestra ein Album der Extraklasse vor.

Big Band Sound wie man ihn sich wünscht, auf einem Niveau wie einst Machito’s Orchester, Arrangements vom Feinsten die immer wieder überraschen, ein Album das vom ersten bis zum letzten Ton groovt und so den leidenschaftlichen Taenzer ebenso begeistern wird wie den  feinsinnigen Latin Jazz Fan..

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Bericht: Konzert Los Van Van und Havana d’Primera in der Muffathalle München am 31.10.2013

Muffat_Van-Van_20131031_221657_HavanadePrimera_DSC_7521Gut eineinhalb Jahre ist es hier, seit sie das letzte Mal hier waren. Los Van Van ist wahrscheinlich der einzige und beste kubanische Garant für einigermaßen gefüllte Hallen. So ist es schwerer geworden, andere interessante Gruppen häufiger zu sehen. Eine Möglichkeit diesem Dilemma zu begegnen,  ist die Hinzunahme einer Vorgruppe oder positiver ausgedrückt, ein Doppelprogramm auf die Reise zu schicken. Nun, in diesen Genuss durften die Anhänger kubanischer Musik dieses Mal kommen. Havana d’Primera, eine der neueren und angesagten Bands durfte den  Auftakt machen. Einige waren sogar hauptsächlich wegen ihnen gekommen. Und sie wurden nicht enttäuscht. Mit Muffat_Van-Van_20131101_000518_HavanadePrimera_DSC_7601feiner abgestimmter Timba, die nicht aufdringlich und schrill wirkte, wussten sie zu gefallen. Dass dieser Stil auch in angemessenem und rhythmisch abwechslungsreichem Tempo gespielt werden kann, verkörperte die Truppe mit Leichtigkeit. Alexander Abreu mag nicht der begnadetste Sänger sein, aber er ist unverwechselbar präsent mit einer ihm eigenen, mächtigen Ausstrahlung. Zwischendrin wusste der Bassist, als einer von vielen hervorragenden Musikern der Band, mit Cachao ähnlicher Descarga zu begeistern, die Abreu  unter Zuhilfenahme seiner eigentlichen Herkunft, der Trompete, mit prägnanter Intonation ergänzte.

 

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Bericht: Konzert der Cumbia All Stars im Ampere München am 31.07.13

20130731_Ampere_20130731_204835_Cumbia-Allstars_DSC_5346Es ist ein Stück Musikgeschichte, das für diesen Abend im Ampere angekündigt war. Einige Mitglieder von bedeutenden Cumbiabands aus dem Peru der Siebzigerjahre hatten sich zusammengefunden und sind auf Tournee gegangen, um diesen einzigartigen Sound wieder live auf die Bühne zu bringen. Peruanische Cumbia zeichnet sich dadurch aus, dass sie durch den Einbau folkloristischer Elemente der Anden eine eigene Richtung nahm. Sie sticht besonders durch den starken Einfluss von Gitarren heraus, was dem Ganzen einen speziellen, swingenden Sound verleiht. Bei einem derartig besonderen Ereignis würde man erwarten, dass es einen besonderen Zuschauerzuspruch hervorruft. Leider war das Resultat mager. Nicht einmal ein einigermaßen zahlreiches Erscheinen von Landsleuten war zu verzeichnen. Mancher hätte sich mehr Resonanz erwartet. Konnte man bei anderen Konzerten doch schon das Gegenteil beobachten. Vielleicht hatte die Hitze auch einige potentielle Besucher in den Biergärten festgehalten.

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Bericht: New York Salsa All Stars mit José Alberto, Frankie Morales, Alfredo De La Fe, Jimmy Bosch, Rodry-Go, Mercado Negro im Bayerischer Hof, 18.07.13

20130718_NewYork_20130718_225713_Salsa-Allstars_DSC_0277Der jährliche Jazz Sommer im Bayerischen Hof beschert Fans der Latinmusik meist auch immer einen interessanten Vertreter aus der Salsaszene. Dies war auch schon bei der Vorgängerveranstaltung Klavier Sommer so, was durch großzügige Interpretation der Begriffe Jazz und Klavier die hiesige Szene erfreulich bereichert. Neben angestammten Gruppen tauchen immer auch wieder für das Ereignis zusammengestellte Formationen auf. Dieses Mal firmierte eine Gruppe unter New York Salsa All Stars, was zunächst zugkräftig klang, bei genauem Hinsehen bei der Besetzung sich aber zunächst fast als Mogelpackung offenbarte. Waren doch nur die als Hauptakteure angekündigten Jose Alberto ‚El Canario‘, Frankie Morales, Alfredo de la Fé und Jimmy Bosch als in New York ansässig subsumierbar. Als Begleitung firmierten die, Kennern bekannten, in der Schweiz ansässigen Mercado Negro. Nachdem diese schon einige ähnliche Einsätze hinter sich hatten und zudem für ihre hohe Qualität bekannt sind, konnte man das ganze Gemisch unter dem angekündigten Namen letztendlich durchaus durchgehen lassen.

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Bericht: Bassekou Kouyaté & Ngoni Ba, Ampere, 02.07.2013

Bassekou-Kouyate_20130702_221839_Ampere-Munich_DSC_0006Vor ziemlich genau einem Jahr traten Bassekou Kouyaté & Ngoni Ba an gleicher Stelle im Ampere auf. Damals war das Umfeld in Mali bedrohlich. In der Zwischenzeit wurde der besetzte Teil des Landes mit ausländischer Militärhilfe weitgehend befreit. Stabil ist die Lage wohl noch nicht so bald. Aber für die Musiker Malis ist es eine große Erleichterung. Hätten sie doch bei weiterer Zuspitzung ihrem Beruf im eigenen Land nicht mehr nachgehen können. Das erweiterte Familienunternehmen Kouyaté konnte in der Zwischenzeit unter zeitweise erschwerten Bedingungen sogar das neue Album Jama ko einspielen, das sie an diesem Abend präsentierten. Der Titel heißt in etwa „große Versammlung der Leute“. Laut Kouyaté ist und war die Musik Malis nie ein Widerspruch zur Religion in seinem Land, in dem sich die große Mehrheit dem Islam zugehörig fühlt. Die Botschaft und die damit einhergehende Erleichterung des Befreitseins, bevorstehender Wahlen und Demokratie wollte er auch dem Publikum vermitteln.

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Bericht: Maykel Blanco y su Salsa Mayor + Manolito am 25.06.2013 im Circulo München

Circulo_Manolito_20130625_222940_Maykel-Blanco_DSC_0132Im März 2010 waren sie schon mal in München. Damals war nur einem vorab verlesenen Publikum der Zutritt gestattet. Das breite Volk musste draußen bleiben. Das war zu Zeiten von Cubamemucho. Wer denkt heute schon noch daran? Eine Gemeinsamkeit mit jener Zeit dürfte dieses Mal nur das Wetter gehabt haben. Nämlich gar nicht entsprechend der Jahreszeit und anders als meist bei Konzerten kubanischer Bands in den Sommermonaten im Circulo, empfingen Maykel Blanco y su Salsa Mayor an diesem Abend verhältnismäßig kühles und regnerisches Wetter. Im Rahmen einer Tour durch Europa, machte er in Deutschland, neben Berlin am Abend vorher, nur noch in München Station. Maykel Blanco gehört eigentlich zu den jüngeren Vertretern der Timbaszene in Kuba. In den vergangenen gut zehn Jahren hat er sich aber schon mit zahlreichen Platteneinspielungen einen Namen gemacht und gehört mittlerweile zu den Großen. Dass er sein Handwerk versteht, zeigen auch seine Ausflüge in den Latinjazz.

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Bericht: Chucho Valdés live am 22.04.2013 im Gasteig München

Chucho Valdés live im Gasteig München

Die kubanische Musikertalentschmiede hat über Jahrzehnte immer wieder für kontinuierlichen Nachschub an Qualität und Innovation an vielen Fronten geführt. Wenn es darum geht, einen zu benennen, der schon über einen langen Zeitraum herausragt, wird man sicher nicht an Chucho Valdés vorbeikommen. Ihn kann man vielleicht sogar als eine Art „Godfather“ der kubanischen Musikszene bezeichnen, von dem viele gelernt haben. Wer ist im Laufe der Jahre nicht alles durch seine frühere, lang existierende Band Irakere gelaufen und konnte sie als Sprungbrett für die weitere Entwicklung nutzen.  Chucho Valdés hat vieles gespielt, ausprobiert und kubanische Klänge in vielerlei Hinsicht mit anderen geschickt kombiniert. Meist gruppiert man ihn unter Latinjazz ein, was aber nur einem Ausschnitt seiner Bandbreite gerecht wird.

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Bericht: Orquesta Buena Vista Social Club feat. Omara Portuondo Muffathalle 2012

Orquesta Buena Vista Social Club mit Omara Portuondo in der Muffathalle München am Freitag den 16.11.2012Wer hätte gedacht, dass der Name Buena Vista Social Club nach so vielen Jahren noch so eine große Anzahl von Leuten mobilisieren würde. Nicht ausverkauft, aber richtig voll war die erst kürzlich nach mehreren Wochen Schließung wieder offene, „überholte“ und mit neuer und luftigerer Decke versehene Muffathalle. 16 Jahre sind mittlerweile vergangen, seit Ry Cooder dieses mittlerweile legendäre Projekt auf den Weg gebracht hat. Ein großer Teil der Frontfiguren ist in der Zwischenzeit gestorben. Neben ein paar Instrumentalisten sind von der vorderen Reihe eigentlich nur Eliades Ochoa und Omara Portuondo übrig geblieben. Ersterer ist mit seiner eigenen Gruppe unterwegs. Um letztere hat man von der „Originalgarde“ Barbarito Torres, Guajiro Mirabal und Jesus Ramos gruppiert. Auch der Tresspieler und von Omara später als ihr Ehemann vorgestellte Papi Oviedo, obschon nicht Mitglied von Buena Vista der ersten Stunde, aber als Musiker legendär, war dabei. Torres und Oviedo absolvierten den Großteil des Abends sitzend. Aufgefüllt und damit personell aufgefrischt wurde das verbliebene Vakuum mit jüngeren Musikern aus der reichhaltigen Talentschmiede Kubas.

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Bericht: Oscar de Leon Konzert Muffathalle München 2012

Oscar de Leon Konzert 2012 in der Muffathalle MuenchenEigentlich hätte es ein langer Salsaabend mit Orquesta Mayimbe und Oscar de León werden sollen. Erstere wurden aber abgesagt und der Konzertbeginn dann um eine Stunde nach hinten verschoben. War das schon per se nicht unbedingt erheiternd, so verbesserte es wohl nicht die Stimmung derer, die davon nichts mitbekommen hatten und zusätzlich Zeit mit Warten verbringen durften. Die schon großen Erwartungen an das Spektakel konzentrierten sich damit noch mehr auf Oscar de León. Er ist ja einer der ganz großen, renommierten Maestros, der sogar über die Salsagemeinde hinaus Bekanntheit und Anerkennung erlangen konnte. Er kam dann recht bald mit einem bühnenfüllenden, 16 Mann starken Orchester, das die Halle klangmäßig gleich in Beschlag nahm. Eigentlich sollte alles für einen großen Abend bereitet sein. Der große Meister war auch gut bei Stimme und erstaunlich beweglich unterwegs.

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Bericht: El Gran Combo de Puerto Rico Konzert Tonhalle München 2012

 20121019 El-Gran-Combo Tonhalle Munich Wer sich jemals die Frage gestellt hat, was ein Schweizer Uhrwerk mit einem Jungbrunnen gemeinsam hat, bekam an diesem Abend eine Antwort. Die altehrwürdige El Gran Combo de Puerto Rico gab im Jahr ihres fünfzigjährigen Bestehens ein Gastspiel in der Tonhalle. Kaum eine andere Salsatruppe aus den frühen Sechzigerjahren dürfte über einen so langen Zeitraum überlebt haben. Ein entsprechender Respekt gepaart mit einer gespannten, hohen Erwartungshaltung war diesem ersten hiesigen Auftritt vorausgegangen. Es kam eine dreizehnköpfige Formation auf die Bühne, die mit einem fast unerschöpflichen Fundus an Schallplattenaufnahmen, Hits und entsprechender Erfahrung aufwartete. Natürlich hat sich die Besetzung im Laufe der Jahre verändert. Eine geraume Anzahl Musiker, auch bekannter, ging und kam. Sehr schnell jedoch bekam man ein Gefühl, dass die auf dem Podium Versammelten schon ewig zusammenspielten und jeder der Musiker zu jeder Zeit auf Knopfdruck in der Lage wäre, jedes Lied abzurufen. Die drei Sänger waren zu den Rhythmen erstaunlich gut in der Bewegung und vermittelten kontinuierlich, dass sie auch nach all den Jahren noch Spaß hatten und transferierten diesen auch an das Publikum.

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Bericht Soneros de Verdad und Los Dos y Compañeros – 09.09.2012 in der Freiheizhalle München

Scheinbar etwas widersprüchlich sollten an diesem Abend die Amberger Mundartsoneros und die selbsternannten Bewahrer des Buena Vista Erbes aufeinander treffen. In Wirklichkeit war Buena Vista ein Mitinitiator für Los Dos ihre Truppe vor 16 Jahren ins Leben zu rufen und sang Luis Frank als Gast bei einigen der letzten Aufnahmen von Los Dos mit. Insofern war es durchaus nachvollziehbar, die beiden Truppen für diesen Abend zusammenzubringen. Wer sich nun auf einen zeitlich kalkulierbaren Konzertabend mit einer üblichen Vor- und Hauptgruppenkonstellation eingestellt hatte, musste beim fortschreitenden Programm des Abends bemerken, dass Durchhaltevermögen angesagt war. Los Dos wollten sich nämlich nicht nur mit der Rolle eines Anheizers begnügen. Sie waren fast komplett mit einer großen Zwölfmannbesetzung angetreten und ließen es sich nicht nehmen, ein komplettes Zweistundenprogramm zu spielen. Dabei brachten sie gute Laune mit und waren offensichtlich beflügelt ob des Aufeinandertreffens mit den Soneros. Dieser Verlauf war für einen Teil des Publikums durchaus vergnüglich, manch andere waren wohl hauptsächlich wegen Luis Frank und seiner Truppe gekommen. Letztere mussten Geduld aufbringen. Zu einer in Kuba angemessenen Uhrzeit begann dann der als Hauptakt angekündigte Teil mit den Soneros de Verdad.

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Bericht: Manolito y su Trabuco live im Circulo München am 14.08.2012

Wer auf das Thema Salsa Cubana zu sprechen kommt, stößt unweigerlich auf die Tanzschule Circulo. Nirgendwo sonst kann man diesen Tanz so ausführlich in seinen Ausprägungen in München lernen. Nun ist kaum ein anderer Stil des Salsatanzes so mit der Musik des Landes verbunden wie die kubanische Variante. Da liegt es nahe, den Schülern auch Livemusik zu präsentieren, was das Circulo seit einigen Jahren immer wieder mal anbietet. Ein besonderes Highlight war an diesem Abend mit Manolito y su Trabuco angesagt. Obwohl er in der Vergangenheit in gewissen Abständen immer wieder mal in verschiedenen Räumlichkeiten aufgetreten ist, lohnt es sich eigentlich immer, ihn und seine Truppe anzusehen. Auf den ersten Blick erscheint das Circulo vielleicht als nicht ganz das ideale Lokal für Konzerte, jedoch kommt man selten so auf Tuchfühlung mit den Musikern, wie hier im großen Tanzsaal. Die niedrige Bühne trägt ihren Teil dazu bei. Auch war es bemerkenswert, wie an diesem Abend 16 Personen dort in kuscheliger Nähe zueinander ihren Platz fanden.

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Bericht: Next Generation of Buena Vista – Soneros de Verdad mit Luis Frank und Mayito Rivera, am 4. August 2012 live im Brunnenhof der Residenz München

Next Generation of Buena Vista - Soneros de Verdad mit Luis Frank und Mayito Rivera Next Generation of Buena Vista – Soneros de Verdad mit Luis Frank und Mayito Rivera Wer sich an diesem Abend von Norden her auf den Weg zum Brunnenhof machte und den Odeonsplatz passierte, kam am „Bayerischen Genussfestival“ vorbei, einer „Schmankerlveranstaltung“ rund um Frankenwein, Käse, Milch und Fisch. Ein solches Schmankerl versprachen auch die Soneros de Verdad, die sich im Brunnenhof präsentieren sollten. Der Sänger Luis Frank, Kopf der Truppe, hängte sich seinerzeit mit einigen der älteren Sänger an den „Hauptarm“ der Buena Vista Welle und hatte beachtenswerten Erfolg. Nachdem ein großer Teil der Musiker von Buena Vista mittlerweile leider verstorben sind, pflegt Frank den kubanischen Son weiter für ein dankbares Publikum. So war es naheliegend, dass die Soneros im Brunnenhof auftraten, wo in den letzten Jahren fast regelmäßig eine Sonformation im Sommer ein Publikum gefunden hat. Die Soneros de Verdad präsentierten sich als ein Ensemble von ausgezeichneten Musikern, die ihr Genre entsprechend vertraten. Zwar hat der schillernde „Cotó“, der zu den besten Tresspielern Kubas zählt, die Truppe verlassen. Er wurde aber adäquat ersetzt. Die eigentliche und bemerkenswerte Neuerung ist aber der Einstieg von Mayito Rivera zu Anfang des Jahres, dem jahrelangen Sänger von Los Van Van. Er bereicherte und erweiterte mit seiner Stimme und den Titeln, die er sang, das Repertoire erheblich.

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Bericht La Excelencia live am Freitag den 3. August in der Freiheizhalle München

La Excelencia Freiheiz Munich Waren tatsächlich schon zwei  Jahre vergangen, seit La Excelencia das erste Mal hier vorbeigeschaut hatten? Nach dem schönen Erfolg damals haben sie nun wieder ins Freiheiz zurückgefunden. Die in New York ansässige Gruppe ist im Jahr 2005 angetreten, nicht nur erstklassige, eigenkomponierte  Salsa-Dura zu verbreiten, sondern auch Texte damit zu verbinden, die soziale Probleme ansprechen. Auf  ihrer wieder hörenswerten neuen Einspielung „Ecos del Barrio“, die sie im Gepäck hatten, heißt es deshalb nach dem „Intro“ passend „de Nueva York para el mundo entero“.  Man durfte gespannt sein, ob sie ihren erfolgreichen Auftritt wiederholen würden. Um es vorwegzunehmen, wer gekommen war, wurde nicht enttäuscht. Zwar hat es Wechsel in der Zusammensetzung der Truppe gegeben. Vielleicht zollt das fortdauernde Touren doch einen gewissen Tribut. Doch wurden die Abgänge gleichwertig ersetzt. Der neue kubanische Co-Sänger Yuniel Jiménez aus Santa Clara brachte sogar etwas Extraflair in die Vorstellung, indem er beim Son montuno „Guerrero“ seine Qualitäten als Tresspieler einbringen konnte.

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Bericht: Grupo Fantasma live im Ampere München am 8. August 2012

Konzert Grupo Fantasma live Ampere München 2012 Wer in Sachen Musik gerne mal etwas ausprobieren möchte, ohne viel zu investieren, außer ein bisschen Zeit, hat ein paar Mal im Jahr eine gute Gelegenheit dazu. Dann bietet das Muffatwerk unter dem Motto „Fun for Free“ Konzerte bei freiem Eintritt an. Die Skala ist vielfältig. Meist ist auch für „Ethno-“ oder „Latinfans“ etwas dabei. An diesem Abend war Grupo Fantasma ins Ampere eingeladen geworden. Vielleicht kann man sagen, dass diese Gruppe auch was ausprobieren wollte, als sich die damaligen Mitglieder im Jahr 2000 in Austin, Texas, zusammenfanden, um ein vibrierendes Gebräu basierend auf Cumbia, garniert mit einem ordentlichen Schuss Funk, Mambo und Merengue, zu kreieren. Hinzu kommt, dass sie ihre Instrumentierung über bekannte Standards hinaus, um die in diesem Genre eher selten vertretenen Gitarre und Baritonsaxophon ergänzten, was ein Stück zu einem, ihren ganz eigenen Flair beiträgt. Mit einem rhythmischen Soundgewitter zeigten sie auf der Bühne gleich von Anfang an, dass sich auch bei normalem, zu bezahlendem Eintritt, das Kommen ausgezahlt hätte.

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Alfredo de la Fe – Jazz Sommer im Bayerischen Hof am 19. Juli 2012

Schon immer hat es eine Rolle gespielt, in welcher Lokalität ein Latinkonzert stattfindet und welches Publikum sich folglich dort einfindet. Das hat oft entscheidenden Einfluss auf die Stimmung und eine gelungene oder weniger gelungene Veranstaltung. Selten hat man allerdings so wenig Latinos gesehen, wie an diesem Abend im Festsaal des Bayerischen Hofs. Bevor Alfredo de la Fé mit seinem Auftritt begann, betonte er die Bedeutung von München für seine Musikkarriere und fragte ins Publikum, wer Spanisch spräche. Die Anzahl der Meldungen, die zu sehen waren, konnte man fast an einer Hand abzählen. Es lässt sich nur mutmaßen, woran es gelegen hat. Kann sein, dass der von der Klassik kommende Kubaner de la Fé über verschiedene musikalische Stationen wie Warschau, New York, San Francisco, Kolumbien und schließlich wieder New York einfach zu viel herumgekommen ist, sodass sich ihm keine „Hausmacht“ mehr zuordnen lassen kann. Vielleicht lässt er sich auch musikalisch nicht so leicht einordnen. Sagte doch einer der Herren am Einlass einer fragenden Dame, dass das hier ein Jazzkonzert sei. Was de la Fé mit seiner gut gelaunten Truppe dann spielte, waren aber sehr traditionell am Salsa orientierte Rhythmen, denen er mit der Violine seinen Stempel aufdrückte. So schaffte er es im Verlauf des ersten Teils bemerkenswerterweise das Saalpublikum in Schwung und Bewegung zu bringen, obwohl doch sonst anwesende Stimmungsmacher in den vorderen Reihen praktisch fehlten.

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Afrika in Munich, Bassekou Kouyate & Ngoni Ba live im Ampere München am 14.07.2012

Bassekou Kouyate & Ngoni Ba Mali live Afrika Konzert Wer hätte vor einigen Monaten gedacht, dass es ein Thema werden könnte, ob Musiker aus Mali noch Musik machen und auftreten würden können? Nun, seit dem Umsturz Ende März und der anschließenden Besetzung des größeren nördlichen Teils des Landes durch Tuareg und dann konservative Islamisten ist dieser Gedanke nicht mehr so abwegig, wenn eine Befriedung nicht gelingen sollte. Man kann froh sein, dass es noch nicht so weit gekommen ist und hoffentlich nicht kommen wird. Trotzdem war die Frage, wie sich Bassekou Kouyate und Ngoni Ba im Angesicht dieser Entwicklung an diesem Abend im Ampere präsentieren würden. In der Tradition von Ali Farka Toure, mit dem Bassekou noch gespielt hatte, und der ersten Platte „Segu Blue“ hätte man durchaus mit schwerem Blues rechnen können, mit dem sich die Gruppe ihr Leid von der Seele hätte spielen können. Nun sprach Bassekou während des Konzertes die gegenwärtige Situation in seinem Land an und bat um Verständnis und Unterstützung. Umso mehr überraschten sie mit der Musik, die sie spielten.

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Toto la Momposina – Cumbia live aus Kolumbien im Ampere München am 17.07.2012

120717 Toto La Momposina Ampere MunichEine Kollegin aus Kolumbien, der ich am Tag von dem am selben Abend stattfindenden Konzert – nicht ohne einen gewissen Stolz – erzählte, erwiderte sichtlich erfreut ob meiner unerwarteten Musikkenntnisse: „Ah, Toto la Momposina, es una leyenda.“ Ins Ampere kam sie am Abend dann aber nicht, was ihr nachzusehen war. Wer entscheidet sich schon für das, was er zuhause häufig haben kann, wenn er einmal von weither nach München kommt. Obwohl, dort wäre sie auf eine stattliche Gruppe von Landsleuten getroffen, die durch teilweise landestypische Kleidung und Sombreros nicht zu übersehen waren. Sie wollten sich das Ereignis nicht entgehen lassen. Schließlich war schon eine geraume Anzahl von Jahren vergangen, seit Sonia Bazanta Vides, wie Toto mit bürgerlichem Namen heißt, nicht mehr hier war. Nun verbindet man Legenden, so sie denn noch unter den Lebenden weilen, meist mehr mit Vergangenheit als mit Gegenwart und schon gar nicht mit Zukunft. Da die Cantadora mittlerweile in einem Alter ist, in dem man sich mit dem Ende des Berufslebens zumindest beschäftigen könnte, um damit den Status einer lebenden Legende zu pflegen, durfte man auf den Auftritt gespannt sein. Schnell wurde klar, dass sie mit einem Rentnerdasein gar nichts am Hut hat. So wie sie mit ihrer achtköpfigen Truppe kommunizierte, hatte man fast den Eindruck, die Königin der Tambores, wie sie auch genannt wird, hatte einen Teil ihrer männlichen Großfamilie mitgebracht.

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Juan-Luis Guerra in der Tonhalle München am 02.07.12

Damit hatte wohl keiner der Fans gerechnet, die an diesem Abend zahlreich in die Tonhalle gepilgert waren. Das hätten sie zuhause vielleicht bequemer haben können. „Guerra-TV“ war auf der großen Leinwand angekündigt. Natürlich war das Ganze nur das visuelle Beiwerk zum Auftritt von Juan-Luis Guerra und seiner 16-köpfigen Formation 4:40. Nun war er wirklich zum ersten Mal und für ein einziges Konzert in Deutschland nach München gekommen. Er ist unter die ganz Großen der Stars der Latinomusiker einzuordnen. Viele Generationen von Latinotänzern und –Tänzerinnen haben auf seine Rhythmen schon getanzt und sind beim Bachata dahingeschmachtet. Er schaffte es an diesem Abend einen Hauch von Madison Square Garden in die Halle zu zaubern. Es war auch fast ein Heimspiel. Die Latinogemeinde, die zum Teil einen weiten Weg auf sich genommen hatte, war fast unter sich. Der Großteil des Publikums kannte seine Lieder und wusste sie lautstark mitzusingen, ganz gleich, ob Guerra sie dazu aufforderte. Es ist sicher keine Übertreibung, ihn als den erfolgreichsten Vertreter von Merengue und Bachata zu nennen.

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Eva Ayllón live in der Freiheizhalle München am 29. Juli 2012

Der 29. Juli scheint für sie ein angenehmer Tag zu sein, um in München aufzutreten. Die Rede ist von Eva Ayllón, neben Susana Baca die wohl prominenteste Vertreterin afro-peruanischer Musik. Nun vor drei Jahren war sie schon mal an diesem Datum für ein Konzert in der Theaterfabrik. Dieser 29. Juli ist auch der Nationalfeiertag Perus. Diese „Koinzidenz“ hätte  man vielleicht mit einem Besuch des Konzertes würdigen können, das dieses Mal im Freiheiz stattfand. Die Auftritte ähneln eigentlich meist einer peruanischen Privatfete. Peruaner waren auch dieses Mal stark in der Überzahl, aber der Saal hätte insgesamt gut noch ein paar Besucher mehr vertragen können. Eigentlich ist diese „einseitige“ Konzentration schade. Nicht nur würde sich durch mehr Vertreter anderer Nationen die Zusammensetzung des Publikums etwas auflockern.

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Issac Delgado mit Orquesta Salsabroso in der Freiheizhalle 17.05.12

Issac Delgado live München 2012

Issac Delgado live München 2012

Eigentlich war es eine Art Premiere, obwohl er nicht zum ersten Mal den Weg nach München gefunden hatte. Sieben Jahre ist es schon her, seit Issac Delgado im fast schon historischen Palacio2 aufgetreten ist. Damals war er noch im kubanischen Kokon unterwegs. Im Jahr darauf wagte er dann einen Schritt, den vor ihm schon einige kubanische Musiker gegangen waren. Er siedelte in die USA um. Nicht allen vor ihm hat diese Entscheidung zum Vorteil gereicht. Manche wurden schlichtweg über- oder umproduziert, um ein breiteres Publikum zu erreichen und verloren dabei ihre ursprüngliche Identität. Andere verschwanden in der Folge in der Versenkung. So war es durchaus spannend zu beobachten, wie die Entwicklung bei Issac Delgado weitergehen würde. Er war ja schon immer etwas anders als die anderen: Seine Timba waren etwas weicher und die Arrangements manchmal etwas vertrackter. Viel war auch seiner Stimme zuzurechnen. Nicht mit einer Kraft wie manch andere Soneros ausgestattet, erzeugte dafür seine Sanftheit ein unverwechselbares Erkennungsmerkmal.

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Tesoros Latinoamericanos – Auf den Spuren der echten lateinamerikanischen Volksmusik


Tesoros Latinoamericanos – Auf den Spuren der echten lateinamerikanischen Volksmusik

Cristina Gálvez, Gesang
Luis Borda, Gitarre

Instituto Cervantes – München
19. April 2012
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SPANISCH: Nuestros tesoros

Como hueso de santo: es la frase que recuerdo de mi abuela al referirse a algo importante, difícil de obtener. Y, al obtenerlo, cuidarlo y protegerlo.

Y, por eso, en  torno a esta singular y delicada palabra se esconde otra real riqueza. El de atesorar nuestra historia, nuestra idiosincrasia, que un día recibimos al nacer. El lema "tesoros latinoamericanos", acuñado con gran acierto por Luis Borda, nos recuerda los valores del arte latinoamericano, la música latinoamericana.

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Gilberto Santa Rosa am Freitag 30. März 2012 in der Freiheizhalle München

Bericht Gilberto Santa Rosa, 30.03.12, Freiheizhalle

Es gibt Musiker, die während ihres gesamten Daseins von ein oder zwei Hits zehren. Eine Fangemeinde begleitet sie treu bei ihren Auftritten bis gegen Ende oder als Zugabe die bekannten Weisen erklingen. Wahrlich leicht hat es doch dagegen, wer aus einem fast unschlagbar großen Topf von Erfolgen mit Leichtigkeit einen ganzen Abend bestreiten kann. Gilberto Santa Rosa kann eine so erfolgreiche Karriere sein eigen nennen, dass er zu Beginn seines Auftritts ohne Mühen gleich tief in seinen Fundus greifen konnte. Als er auf die Bühne der Freiheizhalle kam und den Abend einstimmte, hatte er das Publikum schon auf seiner Seite. Auch nach all den Jahren musste er nur seine Präsenz und Stimme spielen lassen.

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Los Van Van in der Muffathalle München – Freitag 16. März 2012

Los Van Van in München Salsa Kubana Songo liveSeit dem Jahr 1969 existiert Los Van Van. Sie haben viel für die Geschichte des kubanischen Salsa und deren Entwicklung getan. Die Kultur ihres Landes haben sie in die Welt hinausgetragen. Selbst beim Erzfeind wenige Meilen nördlich durften sie auftreten. Die Musik, die sie in den Anfangszeiten spielten, würde für heutige Ohren eher befremdlich klingen. Viel Anklang würden sie damit nicht mehr finden. Es ist unvermeidbar, dass es in einem Zeitraum von über 40 Jahren Veränderungen gibt. Bandmitglieder gehen und kommen. Oft bringt das neue Frische und bewirkt Schritte nach vorn. Manchmal bedeutet es auch Stagnation oder gar Rückschritt. Bei Los Van Van ist nicht zu übersehen, dass im Lauf der Jahre prägende Personen die Gruppe verlassen haben und schwer, zumindest gleichwertig ersetzt werden konnten. Zu nennen sind insbesondere der charismatische Sänger Pedrito Calvo, der Keyboarder und maßgebliche Songschreiber Pupi. Der letzte bemerkenswerte Abgang war nun der Sänger Mayito. In den letzten Jahren stagnierte die Qualität des Songmaterials. Nun ist es eine schwere Bürde, auf gleich bleibend hohem Niveau das Schild der bekanntesten Salsaband Kubas und damit auch eines bedeutenden Kulturgutes vor sich her zu tragen.

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Neulich in der Lisboa Bar München – Laye Mansa Sunugal live

Am Sonntag den 30. Oktober war ich mit einigen Freunden nach langer Zeit wieder mal in der Lisboa Bar. Laye Mansa sollte da mit seiner Band „Sunugal“ spielen. Laye Mansa ist in der Münchner Afro-Kunst-Szene seit über 20 Jahren bekannt. Als Musiker, auch als Schauspieler. 2009 hatte er in seinem Land Senegal einen Hit gelandet, der sich mit der Verschmutzung durch Plastikabfälle überall im Lande auseinander setzte.

Im Lokal war es gegen 20:00 Uhr bereits gut besucht mit gemischtem Publikum. Von der Familie mit Kind, über Studenten bis zu einigen Latinos oder Brasilianern war alles vorhanden. Die supersympathische Bedienung, eine gut aussehende junge Latina, war mit gutem Erfolg sehr darum bemüht, dass es uns an nichts fehlte. Mir gefiel besonders die Aufmerksamkeit und der legere und familiäre Umgangston.

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Tito Nieves Konzert am Sonntag den 02. Oktober 2011 in der Freiheizhalle München

Tito Nieves am 02.10.2011 im Freiheiz MünchenTito Nieves in München, das ist lange her dass der das letzte Mal in München war… Ich kann mich erinnern, dass er 1994 in der Muffathalle gastierte. Da hatte er noch deutlich mehr Kilos auf den Rippen und war eine richtige "Kugel"! Sehr sympathisch fand ich damals, dass er in der Pause zwischen den 2 Sets rausgekommen ist und mit den Chicas tanzte. Sehr elegant, trotz der wirklich beeindruckenden Statur, hatte er "die Masse unter Kontrolle".

Neulich in der Freiheizhalle stand ein fast schon rankeschlanker Tito Nieves auf der Bühne. Es dauerte allerdings eine Weile bis er wirklich auf der Bühne stand… Einige im Publikum wurden da schon etwas ungehalten. Die Veranstalterin, Julia Santa Cruz, entschuldigte sich dafür auf der Bühne aber sehr freundlich. DJ Chuck Herrmann und Don Diablo taten mit gutem Erfolg ihr Möglichstes, die Tänzer mit dem nötigen "Stoff" zu versorgen.

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Skyline dice adios…

Fue en abril del 1992, un buen amigo me dijo que un nuevo club estaba abriendo sus puertas, que iva a ser algo muy especial, exclusivo….y que buscaban personal. Me presenté y fuí contratada despues de una breve entrevista y de haber esperado un largo tiempo en compañía de otros que tambien se presentaron, algunos de culaes han hecho el dia de hoy una „gran carrera gastronómica“.

Pasé por barista, mesera, jefe de personal, organizadora de eventos hasta alcanzar la posición de administradora.

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Skyline sagt Servus…

Es war April 1992, ein guter Freund sagte mir, dass in München ein neuer Club eröffnet, etwas ganz Besonderes und Exklusives… und sie suchten Personal. Nach langem Warten gemeinsam mit allen möglichen, bis heute bekannten "Größen des Nachtlebens" und einem kurzen Interview wurde ich aufgenommen.
Von der Bardame über die Event-Organisatorin habe ich es bis zur Geschäftsführerin geschafft.

Es sind jetzt also fast 20 Jahre vergangen und dieser wunderbare Club wurde mein Zuhause. Oft habe ich dort tatsächlich mehr Zeit verbracht als in meiner Wohnung. Ich kenne jede Ecke, ich habe so Vieles gesehen, vorbereitet, erlebt…. diese Geschichten würden allerdings diesen Rahmen bei Weitem sprengen.

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Chianti Protokoll am Donnerstag den 11.August 2011 im Olympia Biergarten München

Da bekommt man zwei Stunden vor Konzertbeginn noch eine SMS vom Boris, dem Chianti Protokoll Bandleader, dass es ein Konzert im Olympia Biergarten gibt. Recht knapp, aber, nicht unmöglich. Zugegeben, marketingstechnisch etwas ungünstig. Aber es hat sich rentiert! Es war ein so schöner Abend mit dieser Band, die sich in der letzten Zeit so beeindruckend entwickelt hat.

Publikum war trotzdem da, denn, gleichzeitig war ja das Olympiapark-Sommerfest. Auch ein großes Feuerwerk sollte es an diesem Abend geben.

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